Amnesty International Koordinationsgruppe zu Korea

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Über Amnesty International

Amnesty International wurde im Jahr 1961 vom englischen Rechtsanwalt Peter Benenson gegründet und hat heute weit über eine Million Mitglieder in mehr als 150 Staaten. Die Organisation tritt in Aktion, wenn die Rechte von Menschen auf ihre körperliche und geistige Unversehrtheit sowie Meinungsfreiheit verletzt werden oder wenn sie auf Grund ihres Geschlechts, ihrer Rasse oder ihrer sexuellen Orientierung schwerwiegend beeinträchtigt werden. Amnesty International ist in jedem Fall gegen Folter und die Todesstrafe. In den letzten Jahrzehnten wurde die Arbeit für einzelne "Gewissensgefangene" allmählich erweitert durch die vorbeugende Arbeit: Die einzelnen Staaten, aber auch internationale Organisationen wie EU oder UNO sollen einen wirksamen Menschenrechtsschutz durch entsprechende Gesetze und Pakte garantieren. Hinzu kam die Berücksichtigung auch der grundlegenden Menschenrechte auf Nahrung, Wohnung (Zwangsräumungen und -umsiedlungen!) und Bildung, d.h. durch themenorientierte Aktionen zu den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten jedes Menschen. Aus der "Gefangenenhilfsorganisation" wurde eine "Menschenrechtsorganisation."

Amnesty ist unparteiisch. Das bedeutet, dass die Organisation keine Rücksichtnahme auf ideologische Standorte, politische oder anderweitige Interessen kennt. Wo immer Menschen Repression und Verfolgung erleiden, prangert Amnesty dies ohne Ansehen der jeweiligen Regierung an. Daher finanziert sich Amnesty durch Mitgliedsbeiträge und Spenden einzelner Personen, nicht aber durch Gelder von Regierungen oder Wirtschaftunternehmen, die dadurch Einfluss auf die Arbeit von Amnesty nehmen könnten.

Als Methoden für gewaltfreie Aktionen bieten sich Brief-, Fax- bzw. E-Mail-Aktionen an, die Mobilisierung der Öffentlichkeit durch Stände oder phantasievolle Aktionen, Mahnwachen vor Botschaften und Konsulaten, Zeitungsartikel - der Erfindung sind keine Grenzen gesetzt. Als besonders wirkungsvoll erwiesen sich die sogenannten Eilaktionen ("Urgent Actions"), bei denen sich tausende Mitglieder aus vielen Ländern bei unmittelbar drohender Folter oder Todesstrafe innerhalb von zwei Tagen an die Verantwortlichen des betreffenden Landes wenden.

Menschenrechte gelten für alle. Amnesty setzt sich auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aus dem Jahr 1948 für den Schutz der Menschenrechte ein.

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